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Zwischen Nähe und Vergessen
„Helene bleibt“, erzählt die berührende Geschichte einer Frau, die im Pflegeheim mehr hinterlässt als Erinnerungen. Clara, Pflegekraft mit Herz und rauem Humor, Jonas, der Sohn zwischen Schuld und Liebe, und Herr Lindner, der stille Philosoph des Hauses, lernen durch Helene, was Menschlichkeit bedeutet –und wie sehr man jemanden vermissen kann, der einen nie wirklich verlässt.
Ein Roman über Abschied und Nähe, über Würde und Humor und über die leisen Momente, in denen Liebe stärker bleibt als das Vergessen.
Jonas Ritter war nie besonders gut darin, über Gefühle zu spre- chen. Er war Ingenieur. Er sprach in Funktionen, nicht in Emotio- nen. Wenn etwas kaputtging, reparierte man es. Punkt.Nur seine Mutter liess sich nicht so einfach „warten“. Seit dem Sturz war etwas in ihm verrutscht – nicht körperlich, aber seelisch.Er sass in seiner Wohnung, Laptop offen, Excel-Tabellen voller Zahlen, während sein Kopf woanders war.
Im Altenheim „Sonnenblick“.
Bei einer Frau, die ihn grossgezogen hatte und jetzt nicht mal mehr allein eine Kaffeetasse halten konnte.