Kinder ohne Stift und Spielplatz


Die stille Krise im Kindergarten

In einer kleinen Stadt in der Schweiz spielt sich jeden Morgen das gleiche Drama ab: Eine erfahrene Kindergärtnerin steht allein vor zwanzig Kindern, deren Lebenswelten nicht weiter auseinanderklaffen könnten. Während die einen bereits ihren Namen schreiben, haben andere noch nie einen Farbstift gehalten oder einen Spielplatz betreten. Anstatt zu fördern, wird nur noch verwaltet. Anstatt Bildung gibt es Brandlöschung.

Dieses Buch gibt der "stillen Krise" ein Gesicht. Es erzählt die Geschichte einer engagierten Pädagogin am Limit und analysiert messerscharf, warum unsere Gesellschaft dabei ist, die wichtigs- te Phase der Kindheit zu verspielen. Zwischen digitaler Isolation, elterlicher Überforderung und einem Bildungssystem, das auf dem Papier glänzt, aber in der Realität zerbricht. Ein Weckruf für Eltern, Politiker und unsere gesamte Gesellschaft.